<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Christian Gerschs Referate</title>
	<atom:link href="http://www.christiangersch.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.christiangersch.com</link>
	<description>Meine gesammelten Referate und Hausarbeiten</description>
	<lastBuildDate>Sat, 07 Apr 2012 08:05:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Die Anatomie und der Präparierkurs &#8211; ist eine Leiche eklig?</title>
		<link>http://www.christiangersch.com/die-anatomie-und-der-praparierkurs-ist-eine-leiche-eklig/</link>
		<comments>http://www.christiangersch.com/die-anatomie-und-der-praparierkurs-ist-eine-leiche-eklig/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 05:01:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.christiangersch.com/?p=138</guid>
		<description><![CDATA[Eine Leserin dieses Blogs fragt unter dem Post &#8220;Medizinstudium in Deutschland&#8221;, ob es wahr sei, dass während des Anatomiekurses auch Unterricht an einer Leiche stattfinde, und ob dies nicht &#8220;ein bisschen ekelhaft&#8221; sei? Es ist richtig, dass &#8211; je nach Hochschule zwischen dem 1. und dem 3. Semester &#8211; der praktische Anatomiekurs an der Leiche eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.christiangersch.de/wp-content/uploads/2010/02/q.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-101" title="q" src="http://www.christiangersch.de/wp-content/uploads/2010/02/q.gif" alt="" width="16" height="19" /></a></strong>Eine Leserin dieses Blogs fragt unter dem Post &#8220;Medizinstudium in Deutschland&#8221;, ob es wahr sei, dass während des <a href="http://www.christiangersch.com/wie-werde-ich-arztarztin-aufbau-und-inhalt-des-medizinstudiums-in-deutschland/comment-page-1/#comment-1339">Anatomiekurses auch Unterricht an einer Leiche</a> stattfinde, und ob dies nicht &#8220;ein bisschen ekelhaft&#8221; sei?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-13" title="a" src="http://www.christian-gersch.de/wp-content/uploads/2010/02/a.gif" alt="" width="13" height="16" /> Es ist richtig, dass &#8211; je nach Hochschule zwischen dem 1. und dem 3. Semester &#8211; der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4parierkurs">praktische Anatomiekurs</a> an <a href="http://www.uni-due.de/anatomie/koerperspende.htm">der Leiche eines Körperspenders</a> statt findet. Dieser Kurs ist aber höchst wichtig. Medizin ist viel &#8220;learning by doing&#8221;, das heißt, eines Tages, im Laufe der Ausbildung, steht man am OP-Tisch, und der Chirurg, der die Sache einem zutraut, fordert einen auf, jetzt selbst eine Naht oder einen Schnitt zu machen. Natürlich passt er darauf auf, was ein Medizinstudent tut, aber es wird auch von Letzterem erwartet, dass er einfach weiß, in welcher Struktur im Bauchraum wo welches Blutgefäß verläuft. Egal, wie gut man die Anatomie theoretisch gelernt hat, es ist in diesem Fall ein Segen, wenn man seine theoretischen Kenntnisse einmal an einem Körperspender überprüfen konnte. Ähnliches scheint mir für die erste <a href="http://campus.uni-muenster.de/fileadmin/einrichtung/rechtsmedizin/medizin/Vorlesung_Leichenschau.pdf">Leichenschau</a> zu gelten.</p>
<p>Die Entscheidung, seine Leiche der wissenschaftlichen Ausbildung zur Verfügung zu stellen, wurde vom Körperspender freiwillig getroffen. Man muss allerdings wissen, dass in der Regel die Universitäten die Kosten der Beisetzung der Körperspender nach Ende des Anatomiekurses übernehmen, weshalb man manchmal auch die wirtschaftlichen Beweggründe, die dahinter stehen können, bedenken muss. Andererseits begleitet man &#8220;seine&#8221; Leiche durch den vorklinischen Studienabschnitt, und nimmt auch an der <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,670227,00.html">Trauerfeier</a> zu ihrer Beisetzung teil.</p>
<p>Es ist aber auch so, dass das, was man selbst oder Dritte als &#8220;ekelig&#8221; bezeichnen würden, sich im Verlauf des Medizinstudiums ändert, ändern muss. Ich würde die Medizin auch als die Wissenschaft von der Liebe zum Leben bezeichnen. Es geht beim Umgang mit Patienten viel um eine ethische und respektvolle Haltung. Schnell bringt man Patienten schon vielleicht durch eine körperliche Untersuchung in eine Situation, die den einen oder anderen &#8220;ekligen&#8221; Vorgang beinhalten kann. Für einen Patienten oder eine Patientin mag dies schwer genug sein, also sollte man diese möglichst keinen eigenen Ekel spüren lassen. Natürlich ist eine solche wünschenswerte Haltung mitunter schwierig aufrecht zu erhalten, wenn man nachts für einen intoxikierten Patienten, dessen Körper sich gegen die Gifte wehrt, aufstehen muss &#8211; aber es gehört zur Medizin dazu.</p>
<p>Meiner Ansicht nach sollte man sich nicht die Frage nach einem Ekel stellen &#8211; man gewöhnt sich schnell an einst &#8220;ekelhafte&#8221; Dinge, auch an den Präparierkurs. Viel mehr scheint es mir wichtig, folgende Fragen vor oder kurz nach Beginn des Studiums zu klären:</p>
<ul>
<li><em>Fühle ich mich psychisch belastbar?</em><br />
Der Umgang mit schwer kranken Menschen, die Zuwendung zu Sterbenden, erfolglose Therapien und Stress können einem schnell zusetzen. Nicht umsonst herrscht unter Medizinern eine hohe Quote an Substanzabhängigkeiten, und auch die Suizidrate liegt mitunter deutlich höher als die unter anderen Akademikern. Nicht, dass man den Beruf nicht als äußerst zufriedenstellend erleben kann, aber man muss auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bew%C3%A4ltigungsstrategie">mit den psychischen Belastungen copen</a> können, und darf nicht an ihnen zu Grunde gehen.</li>
<li><em>Wie kann ich mich möglichst achtsam und ethisch gegenüber Patienten verhalten?<br />
</em>Ich halte es für unbedingt wichtig, sich Patienten gegenüber echt, mitfühlend (was nicht gleichbedeutend mit Mitleid zu sein hat) und korrekt zu verhalten. Dazu zählt, sich Zeit zu nehmen, sich ggf. einmal zu entschuldigen, Patienten nicht zu belügen, aber auch Geldgeschenke zurückzuweisen. Ich empfinde es bereits schon als problematisch, Geld &#8220;nur für die Kaffeekasse&#8221;  entgegen zunehmen &#8211; eine Auffassung, die viele leider nicht mit mir teilen. Natürlich ist niemand fehlerfrei, aber man sollte immer versuchen, an dieser Einstellung zu arbeiten.</li>
<li><em>Was bedeuten Sterben und Tod für mich?</em><br />
Man wird in jungen Jahren mit Themen konfrontiert, die oft erst im Rentenalter aktuell werden, und mit denen viele Menschen auch dann nur schwer umgehen können. Während manch 70- oder 80-Jähriger das Thema noch gut verdrängen kann, ein Mediziner kann das nicht &#8211; und der manchmal leider verbreitete Zynismus scheint mir keine gute Haltung zu sein.  Schnell wird einem die Endlichkeit des eigenen Lebens bewusst, wenn man Verunfallte oder Kranke sieht, die teils noch deutlich jünger sind als man selbst. Auch, wenn ein eigenes, gefestigtes Weltbild sehr bei der Bewältigung hilft, muss man trotzdem offen dafür bleiben, Menschen gleich welchen Glaubens oder Nicht-Glaubens würdig begleiten zu können.</li>
</ul>
<p>Vom Präparierkurs sollte man sich aber sicherlich nicht vom Studium abschrecken lassen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.christiangersch.com/die-anatomie-und-der-praparierkurs-ist-eine-leiche-eklig/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie werde ich Arzt/Ärztin? &#8211; Aufbau und Inhalt des Medizinstudiums in Deutschland</title>
		<link>http://www.christiangersch.com/wie-werde-ich-arztarztin-aufbau-und-inhalt-des-medizinstudiums-in-deutschland/</link>
		<comments>http://www.christiangersch.com/wie-werde-ich-arztarztin-aufbau-und-inhalt-des-medizinstudiums-in-deutschland/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 May 2011 07:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.christiangersch.com/?p=124</guid>
		<description><![CDATA[Dies ist ein Vortrag, den ich im Rahmen der Berufsorientierung vor Schülern eines Gymnasiums gehalten habe zum Thema &#8220;Berufsbild Arzt&#8221;. Er beschäftigt sich mit Aufbau und Inhalt des Medizinstudiums. Studienorte Derzeit kann Humanmedizin an 35 staatlichen Hochschulen in Deutschland sowie an einer privaten deutschen Hochschule studiert werden. Studienzulassung Es stehen weniger Studienplätze zur Verfügung, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist ein Vortrag, den ich im Rahmen der Berufsorientierung vor Schülern eines Gymnasiums gehalten habe zum Thema &#8220;Berufsbild Arzt&#8221;. Er beschäftigt sich mit Aufbau und Inhalt des Medizinstudiums.</p>
<p><strong>Studienorte</strong></p>
<p>Derzeit kann Humanmedizin an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Studium_der_Medizin#Medizinische_Fakult.C3.A4ten_in_Deutschland">35 staatlichen Hochschulen</a> in Deutschland sowie an einer <a href="http://www.uni-wh.de/">privaten deutschen Hochschule</a> studiert werden.</p>
<p><strong>Studienzulassung</strong></p>
<p>Es stehen weniger Studienplätze zur Verfügung, als es Bewerber für das Medizinstudium gibt. Daher ist der Studiengang Humanmedizin zulassungsbeschränkt.</p>
<p>Bis auf die private Universität Witten/Herdecke erfolgt die Bewerbung auf einen Studienplatz über die <a href="http://www.hochschulstart.de/">Stiftung für Hochschulzulassung</a>.</p>
<p>Die Stiftung für Hochschulzulassung (SfH, ehemals ZVS) vergibt 96% der verfügbaren Studienplätze nach folgendem Schlüssel (Stand SS 2011):</p>
<ul>
<li>20% nach Abiturnote. Bei einem in Rheinland-Pfalz erworbenen Abitur beträgt die Notengrenze, um eine Zulassung zu erhalten, bei 1,0 (1). Bei einem Schnitt unter 1,0, also 0,9, erfolgt die Zulassung sofort, bei genau 1,0 entsteht 1 Semester Wartezeit.</li>
<li>20% nach Wartezeit. Einen Studienplatz erhält, wer 13 Semester „gewartet“ hat. Dies ist die Zeit nach dem Erwerb des Abiturs und der 1. Bewerbung. In dieser Wartezeit darf kein anderes Studium betrieben werden, wohl kann aber einer Arbeit nachgegangen oder eine Ausbildung betrieben werden.</li>
<li>60% nach Auswahl durch die Hochschule. Einige Hochschulen wählen ebenfalls nach Abiturnote aus, andere führen weitere Kriterien an, wie beispielsweise Auswahlgespräche, Berufserfahrung, Schulnoten in bestimmten Fächern, etc.</li>
</ul>
<p>Bei Universitäten, die nach Abiturnote auswählen, liegt der Zulassungsschnitt z.B. in Köln bei 1,4, andere Hochschulen sind vergleichbar.</p>
<p>In einigen wenigen Bundesländern besteht die Möglichkeit, einen Einstufungstest zu schreiben, dessen Ergebnis mit in das Auswahlverfahren der Hochschulen eingeht.</p>
<p>Detaillierte Informationen sind bei den Hochschulen oder der SfH verfügbar.</p>
<p>Darüber hinaus werden von allen Studienplätzen je
<ul>
<li>2% an angehende Sanitätsoffiziere der Bundeswehr und</li>
<li>2% an Studenten aus Ländern, die die Bundesrepublik in Entwicklungshilfeprogrammen unterstützt, vergeben. </li>
</ul>
<p><em>Quellen: http://www.hochschulstart.de/index.php?id=2983,<br />
http://www.hochschulstart.de/index.php?id=2995 [18.05.2011]</em></p>
<p><strong>Gliederung des Studiums</strong></p>
<ul>
<li>Vorklinik
<ul>
<li>4 Semester Regelstudienzeit</li>
<li>3 Monate Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn</li>
</ul>
</li>
<li>1. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“)</li>
<li>Klinik
<ul>
<li>6 Semester Regelstudienzeit </li>
<li>4 Monate Famulatur in den Semesterferien</li>
</ul>
</li>
<li>Praktisches Jahr
<ul>
<li>je 4 Monate Innere Medizin und Chirugie im Krankenhaus plus ein Wahlfach im Krankenhaus oder Allgemeinmedizin</li>
</ul>
</li>
<li>2. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung
<ul>
<li>mit Bestehen ist die Approbation zum Arzt möglich</li>
</ul>
</ul>
<p>Gesamtdauer: 12 Semester + 3 Monate</p>
<p><strong>Fächer im vorklinischen Studienabschnitt</strong></p>
<p>Die Reihenfolge variiert von Hochschule zu Hochschule.</p>
<ul>
<li>Terminologie (Kurs)</li>
<li>Berufsfelderkundung (Kurs + Praktikum)</li>
<li>Biologie (Vorlesung)</li>
<li>Chemie (Vorlesung und Kurs)</li>
<li>Physik (Vorlesung und Kurs)</li>
<li>Psychologie (Vorlesung und Kurs)</li>
<li>Anatomie (Vorlesung und Kurse)</li>
<li>Physiologie (Vorlesung und Kurs)</li>
<li>Biochemie (Vorlesung und Kurs)</li>
<li>Wahlfach (Kurs)</li>
</ul>
<p>Die Fächer werden je nach Hochschule mit einer schriftlichen und/oder mündlichen Prüfung, die jeweils aus mehreren Teilen bestehen können, abgeschlossen. Es gibt zwischen 2 und 4 Wiederholungsversuchen, bei 3-5maligem Nichtbestehen erfolgt die Exmatrikulation.</p>
<p><strong>1. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung</strong></p>
<p>Nach Bestehen aller Prüfungen und dem Nachweis des Krankenpflegepraktikums folgt das „Physikum“.
<ul>
<li> 320 Multiple-Choice-Fragen</li>
<li>1 Tag mündliche Prüfung</li>
</ul>
<p>Bei Nichtbestehen gibt es 2 Wiederholungsmöglichkeiten.</p>
<p>Nach Bestehen dieser Prüfung kann der klinische Studienabschnitt begonnen werden.</p>
<p><em>Beispielhaft habe ich in meinem Vortrag einige Fragen aus dem Examen Frühjahr 2008 gezeigt. Aus Urheberrechtsgründen darf ich diese hier nicht veröffentlichen,<br />
verweise auf auf die Fragen von <a href="http://www.thieme.de/viamedici/schwarzereihe/pdf.html?schwarzereihe/original/2009f/erst_abschn_f2009_1a_neu.pdf">Tag 1</a> und <a href="http://www.thieme.de/viamedici/schwarzereihe/pdf.html?schwarzereihe/original/2009f/erst_abschn_f2009_2a_neu.pdf">Tag 2</a> auf der Website des Themieverlags.</p>
<ul>
<li>Physik, Frage 4, 1. Tag, A</li>
<li>Chemie, Frage 22, 1. Tag, A</li>
<li>Anatomie, Frage 93, 2. Tag, A</li>
<li>Biochemie, Frage 69, 1. Tag, A</li>
<li>Physiologie, Frage 97, 1. Tag, A</li>
<li>Psychologie, Frage 146, 2. Tag, A</li>
</ul>
<p></em></p>
<p><strong>Klinischer Studienabschnitt</strong></p>
<p>Vorlesungen und teils Kurse in:</p>
<ul>
<li>Allgemeinmedizin</li>
<li>Anästhesiologie</li>
<li>Arbeitsmedizin und Sozialmedizin</li>
<li>Augenheilkunde</li>
<li>Chirurgie und Unfallchirugie</li>
<li>Dermatologie</li>
<li>Frauenheilkunde und Geburtshilfe</li>
<li>Hals-Nasen-Ohrenheilkunde</li>
<li>Humangenetik</li>
<li>Hygiene, Mikrobiologie und Virologie</li>
<li>Innere Medizin</li>
<li>Kinderheilkunde</li>
<li>Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik</li>
<li>Neurologie</li>
<li>Orthopädie</li>
<li>Pathologie</li>
<li>Pharmakologie und Toxikologie</li>
<li>Psychiatrie und Psychotherapie</li>
<li>Psychosomatische Medizin und Psychotherapie</li>
<li>Rechtsmedizin</li>
<li>Urologie</li>
<li>sowie ein Wahlfach.</li>
</ul>
<p>Querschnittsvorlesungen und Seminare in:</p>
<ul>
<li>Epidemiologie, medizinische Biometrie und medizinische Informatik</li>
<li>Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin</li>
<li>Gesundheitsökonomie, Gesundheitssystem und Öffentliche Gesundheitspflege</li>
<li>Infektiologie und Immunologie</li>
<li>Klinisch-pathologische Konferenz</li>
<li>Klinische Umweltmedizin</li>
<li>Medizin des Alterns und des alten Menschen</li>
<li>Notfallmedizin</li>
<li>Klinische Pharmakologie und Pharmakotherapie</li>
<li>Prävention und Gesundheitsförderung</li>
<li>Bildgebende Verfahren, Strahlenbehandlung und Strahlenschutz</li>
<li>Rehabilitation, Physikalische Medizin und Naturheilverfahren.</li>
</ul>
<p>Quelle: http://www.approbationsordnung.de/AO/ao-neu.pdf [18.05.2011]</p>
<p><strong>Famulaturen</strong></p>
<p>Je 4 Monate „Praktikum“, davon 2 in einem Krankenhaus, 1 Monate in einer Ambulanz oder Arztpraxis und 1 Monate in einem der beiden.</p>
<p>Erste längerfristige Patientenkontakte, die über die Praktika während des Studiums herausgehen, und erlernen praktischer Fähigkeiten (körperliche Untersuchung, Blutentnahme, &#8230;)</p>
<p><strong>Praktisches Jahr</strong></p>
<p>Nach Bestehen aller Klausuren und Prüfungen in den Fächern des klinischen Studienabschnitts folgen 12 Monate à 3 Tertiale im Uniklinikum oder einem angeschlossenen Lehrkrankenhaus bzw. einer Lehrpraxis.</p>
<ul>
<li>1 Tertial Innere Medizin</li>
<li>1 Tertial Chirugie</li>
<li>1 Tertial Allgemeinmedizin oder ein vom Krankenhaus angebotenes Wahlfach</li>
</ul>
<p>Hier soll das im Studium erlernte Wissen angewendet werden in der regulären Patientenversorgung. Nach den 3 Tertialen soll Examensreife erreicht werden, so dass eine selbstständige Arbeit als Assistenzarzt danach möglich ist.</p>
<p><strong>2. Teil der Ärztlichen Prüfung</strong></p>
<p>Außer 320 Multiple-Choice-Fragen finden 2 Tage lang mündliche Prüfung statt, eine davon mit Zuteilung eines Patienten, dessen Behandlungsablauf umfassend zu planen ist, die andere beschäftigt sich mit Fragen aus der Inneren Medizin, Chirugie, dem gewählten Wahlfach plus 1-2 zufälligen anderen Fächern.</p>
<p>Mit Bestehen der Prüfung kann
<ul>
<li>eine Dissertation eingereicht werden, die teils schon während des Studiums erarbeitet wurde. Nur dann wir der Titel Dr. med. verliehen</li>
<li>der Antrag auf eine Approbation zum Arzt gestellt werden. Hierzu sind ein Gesundheits- und ein (möglichst einwandfreies) Führungszeugnis notwendig.</li>
</ul>
<p>Danach kann man als Assistenzarzt eingestellt werden und durchläuft in der Regel eine 2-7jährige Weiterbildung zum Facharzt seiner Wahl.</p>
<p><strong>Fragen?</strong><br />
Nutzen Sie die Kommentarfunktion.</p>
<p>Quelle: http://www.approbationsordnung.de/AO/ao-neu.pdf [18.05.2011]</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.christiangersch.com/wie-werde-ich-arztarztin-aufbau-und-inhalt-des-medizinstudiums-in-deutschland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Medizinische Bilder besser finden</title>
		<link>http://www.christiangersch.com/medizinische-bilder-besser-finden/</link>
		<comments>http://www.christiangersch.com/medizinische-bilder-besser-finden/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 05:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.christiangersch.com/?p=116</guid>
		<description><![CDATA[Wenn Sie bessere Suchergebnisse für medizinische Bilder suchen, als sie beispielsweise die Google Bildersuche diese bereitstellt, empfiehlt es sich, einen Blick auf DocCheck Pictures zu werfen. Beispielsuche nach &#8220;Peripherer Venenkatheter, 17 Gauge&#8220; Google findet zwar Bilder von Zugängen, aber es tauchen auch &#8220;grüne&#8221; und &#8220;rosa&#8221; Zugänge auf, nicht nur &#8220;weiße&#8221; (= 17G). Unternimmt man die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie bessere Suchergebnisse für medizinische Bilder suchen, als sie beispielsweise die <a href="http://www.google.com/imghp?hl=de">Google Bildersuche</a> diese bereitstellt, empfiehlt es sich, einen Blick auf <a href="http://pictures.doccheck.com">DocCheck Pictures</a> zu werfen.</p>
<p><strong>Beispielsuche nach &#8220;<a href="http://flexikon.doccheck.com/Peripher-ven%C3%B6ser_Zugang">Peripherer Venenkatheter</a>, 17 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gauge_(Technik)">Gauge</a>&#8220;</strong></p>
<p>Google <a href="http://www.google.de/images?hl=de&#038;source=imghp&#038;&#038;q=Peripherer+Venenkatheter%2C+17+Gauge&#038;gbv=2&#038;aq=f&#038;aqi=&#038;aql=&#038;oq=&#038;gs_rfai=">findet zwar Bilder von Zugängen</a>, aber es tauchen auch &#8220;grüne&#8221; und &#8220;rosa&#8221; Zugänge auf, nicht nur &#8220;weiße&#8221; (= 17G).</p>
<div id="attachment_117" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.christiangersch.com/wp-content/uploads/2010/09/Google-Bildersuche.jpg"><img class="size-full wp-image-117" title="Google Bildersuche" src="http://www.christiangersch.com/wp-content/uploads/2010/09/Google-Bildersuche.jpg" alt="" width="450" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Suchergebnisse von Google nach &quot;Peripherer Venenkatheter, 17 Gauge&quot;</p></div>
<p>Unternimmt man die <a href="http://pictures.doccheck.com/de/search/do/q/Peripherer+Venenkatheter%2C+17+Gauge">gleiche Suche bei DocCheck Pictures</a>, findet sich zwar derzeit nur <a href="http://pictures.doccheck.com/de/photos/12832/5228/peripherer-venenkatheter-17-gauge-15mm/">ein einziges Ergebnis</a>, aber es ist korrekt. Dabei handelt es sich übrigens um ein Foto, das ich selbst veröffentlicht habe, allerdings auch auf <a href="http://www.flickr.com/photos/christian_gersch/4985776781/">Flickr</a> &#8211; damit wäre es Google prinzipiell auch zugänglich.</p>
<p>Sicherlich werden die Algorithmen von Suchmaschinen sich verbessern, bis beispielsweise das obrige Suchergebnis von Google korrekte Bilder liefert, aber bis dahin lohnt es sich, fachspezifische Bildersuchdienste in Anspruch zu nehmen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.christiangersch.com/medizinische-bilder-besser-finden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Seltene Krankheitsbilder als Videos</title>
		<link>http://www.christiangersch.com/seltene-krankheitsbilder-als-videos/</link>
		<comments>http://www.christiangersch.com/seltene-krankheitsbilder-als-videos/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 04:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.christiangersch.com/?p=83</guid>
		<description><![CDATA[Viele Infektionskrankheiten, die aufgrund der eingeführten Impfungen im klinischen Alltag seltener auftauchen, aber trotzdem wichtig zu kennen sind, kann man sich im Internet auf z.B. Youtube anschauen. So erhält man einen viel besseren Eindruck von den Krankheiten und hat den gleichen &#8220;Vorteil&#8221;, als wenn man vor 50 Jahren über eine Innere-Station gelaufen wäre. Als Beispiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Infektionskrankheiten, die aufgrund der eingeführten Impfungen im klinischen Alltag seltener auftauchen, aber trotzdem wichtig zu kennen sind, kann man sich im Internet auf z.B. Youtube anschauen.</p>
<p>So erhält man einen viel besseren Eindruck von den Krankheiten und hat den gleichen &#8220;Vorteil&#8221;, als wenn man vor 50 Jahren über eine Innere-Station gelaufen wäre.</p>
<p>Als Beispiel möchte ich hier <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Keuchhusten">Pertussis</a> anführen, aber es finden sich bei <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=pertussis&#038;aq=f">entsprechender Suche</a> für fast alle Erkrankungen Videos.</p>
<p><center><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/dZ5jf-5MobE?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/dZ5jf-5MobE?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></center></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.christiangersch.com/seltene-krankheitsbilder-als-videos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Buchbesprechungen</title>
		<link>http://www.christiangersch.com/buchbesprechungen/</link>
		<comments>http://www.christiangersch.com/buchbesprechungen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 05:37:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.christiangersch.com/?p=86</guid>
		<description><![CDATA[Ich möchte an dieser Stelle gerne auf mein neues Blog hinweisen, auf dem ich Besprechungen von meistens Fachbüchern veröffentliche. Sie finden es unter http://medbuecher.christian-gersch.de.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte an dieser Stelle gerne auf mein neues Blog hinweisen, auf dem ich Besprechungen von meistens Fachbüchern veröffentliche.</p>
<p>Sie finden es unter <a href="http://medbuecher.christian-gersch.de">http://medbuecher.christian-gersch.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.christiangersch.com/buchbesprechungen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Medizinische Forschung in den USA im Kontext der Atomrüstung und -industrie (Handout)</title>
		<link>http://www.christiangersch.com/medizinische-forschung-in-den-usa-im-kontext-der-atomrustung-und-industrie-handout/</link>
		<comments>http://www.christiangersch.com/medizinische-forschung-in-den-usa-im-kontext-der-atomrustung-und-industrie-handout/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 11:36:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschulreferate]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinethik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.christiangersch.com/?p=71</guid>
		<description><![CDATA[Geschichte, Ethik, Theorie der Medizin, WS 2009/10, Seminar Humanexperimente im 20. Jahrhundert, Referat von Christian Gersch Medizinische Forschung in den USA im Kontext der Atomrüstung und -industrie Durch Test von Nuklearwaffen der USA wurden in der Bevölkerung 10.000 – 75.000 zusätzliche Fälle von Schilddrüsenkrebs verursacht, obwohl die Regierung versicherte, dass diese Tests risikolos seien.[1] 1986 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geschichte, Ethik, Theorie der Medizin, WS 2009/10, Seminar <em>Humanexperimente im 20. Jahrhundert</em>, Referat von <em>Christian Gersch</em></p>
<p><strong>Medizinische Forschung in den USA im Kontext der Atomrüstung und -industrie</strong></p>
<p>Durch Test von Nuklearwaffen der USA wurden in der Bevölkerung 10.000 – 75.000 zusätzliche Fälle von Schilddrüsenkrebs verursacht, obwohl die Regierung versicherte, dass diese Tests risikolos seien.<a style="mso-footnote-id: ftn1;" name="_ftnref1" href="#_ftn1"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="mso-special-character: footnote;"><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size: 12.0pt; font-family: &amp;amp;amp; mso-fareast-font-family: &amp;amp;amp; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> 1986 wurde durch den Kongressabgeordneten Ed Markey ein Bericht veröffentlicht, der 31 Experimente mit rund 700 menschlichen Versuchspersonen aufzählte (insgesamt kann man mit 4.000 nuklearen Menschenexperimenten während des Kalten Kriegs rechnen<a style="mso-footnote-id: ftn2;" name="_ftnref2" href="#_ftn2"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="mso-special-character: footnote;"><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size: 12.0pt; font-family: &amp;amp;amp; mso-fareast-font-family: &amp;amp;amp; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>). Es fanden damals aber von Seiten der Regierung keine weiteren Untersuchungen oder Entschädigungszahlungen statt. Schließlich wurde 1994 von Prädisent Clinton eine Komission namens <em style="mso-bidi-font-style: normal;">Advisory Committee on Human Radiation Experiments</em> (ACHRE) eingesetzt, die 1995 einen umfassenden Abschlussreport vorlegte.<a style="mso-footnote-id: ftn3;" name="_ftnref3" href="#_ftn3"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="mso-special-character: footnote;"><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size: 12.0pt; font-family: &amp;amp;amp; mso-fareast-font-family: &amp;amp;amp; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></a></p>
<p><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Beispiel 1: Plutonium-Injektionen von 1945 &#8211; 1947</strong></p>
<p>Im Manhatten-Projekt kam die Frage auf, ob der Umgang mit waffenfähigen Plutonium risikoreich für die beteiligten Arbeitern sei. Deshalb wurden, finanziert durch die Regierung, 18 Krankenhauspatienten Plutonium injiziert. Es wurden – höchstwahrscheinlich ohne ihre Einwilligung einzuholen – meist terminal Kranke ausgewählt, weil man nur mit schädlichen Langzeitwirkungen rechnete. Allerdings überlebten einige Versuchspersonen die Prognosen ihrer Ärzte deutlich. U.a. wurde ein Afroamerikaner mit einer nicht lebensbedrohlichen Armfraktur ausgewählt. 1998 entschädigte die Regierung die Familien der Patienten. <a style="mso-footnote-id: ftn4;" name="_ftnref4" href="#_ftn4"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="mso-special-character: footnote;"><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size: 12.0pt; font-family: &amp;amp;amp; mso-fareast-font-family: &amp;amp;amp; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></a></p>
<p><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Beispiel 2: Boston Project von 1953 – 1957</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;">Dr. William Sweet vom Massachusetts General Hospital (MGH) forschte an Hirntumoren, und dabei insbesondere nach einem Isotop, mit dem eine lokale Radiochemotherapie möglich wäre. Sweet hatte bereits Experiment mit Boron 11 durchgeführt, diese jedoch eingestellt, nachdem Patientin Nr. 21 nach 3 Wochen an der<br />
Strahlenkrankheit verstorben war.</p>
<p>Die Atomic Energy Comission (AEC) benötigte hingegen weitere Informationen über Grenzwerte für radioaktive Belastung von Arbeitern, da bis dahin nur berechnete Grenzwerte verwendet wurden, und so viel Personal „verloren“ ging (bis 1956 waren aus der<br />
Y-12 Anlage in Oak Ridge, Tennessee, 35 Arbeiter von ca. 100 Arbeitern ingesamt aufgrund der Grenzwertüberschreitung entfernt worden). Die Ergebnisse von Tierexperiementen waren je nach Art so unterschiedlich, dass diese sich nicht auf den Menschen übertragen ließen.</p>
<p>Die AEC kam in Kontakt mit Sweet, der nach dem gescheiterten Boron-Experiment sich jetzt auf Uran-Injektionen konzentrieren wollte, um so ein „Dual Purpose“ Experiment, also Krebsforschung und Atomforschung gleichzeitig, durchzuführen. Sweet erhoffte von den Experimenten keine Heilung, aber Erkenntnisse über „das“ gesuchte Isotop.</p>
<p>Sweet wollte die maximal verträgliche venöse Dosis von Uran herausfinden, die AEC wollte hingegen mit industriellen Normbelastungswerten arbeiten. Die AEC wollte die Studie auf weitere radioaktive Substanzen ausdehen, die nicht zu Sweets<br />
Experiment gehörten, um weitere Daten zum Metabolismus zu sammeln. Bei der Anforderung des Urans nannte die AEC nicht Sweets medizinische Ziele, sondern nur seine eigenen. Nicht nur das AEC, sondern auch das Isotope Comittee des MGH stimmte dem Versuch zu. Die Beschreibung des Experiments beinhaltete, dass die Tumorpatienten selbst vom Experiment nicht profitieren würden. Das Studienprotokoll vermerkte, dass die gegebene Urandosis die damals bekannten Grenzwerte übersteigen würde, aber dass die Patienten terminal krank seien. Sicherheitsbedenken hatte das Komitee nicht die Patienten betreffend, sondern lediglich die Forscher.</p>
<p>Sweets Hoffnungen erfüllen sich nicht, da sich das Uran deutlich stärker im Knochen als im Tumorgewerbe anreicherte. Das AEC konnte seine Grenzwerte insofern anpassen, als dass diese um das 5-fache stiegen.<a style="mso-footnote-id: ftn5;" name="_ftnref5" href="#_ftn5"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="mso-special-character: footnote;"><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size: 12.0pt; font-family: &amp;amp;amp; mso-fareast-font-family: &amp;amp;amp; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></a></p>
<p><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Quellenkritik</strong></p>
<p>Jonathan D. Moreno war Mitglied der ACHRE. Es war der Willen der Regierung Clinton, die Sachverhalte aufzuklären, also ist eine Objektivität anzunehmen, obwohl der Autor sein später entstandenes Buch kommerziell vermarktet.<br />
Vom U.S. Army Medical Department ist auszugehen, dass es bemüht ist, ein gutes Licht auf die Streitkräfte zu werfen, auch wenn die Aussagen der demokratischen Kontrolle unterliegen.<br />
Wikipedia-Quellen können von jedem Internetnutzer verändert werden. Andererseits wacht die Wikipedia-Community über Veränderungen, so dass Manipulationen schnell auffallen. Solange ist letzte Änderung einer Wikipedia-Seite einige Tage her ist, kann man – außer, es handelt sich um absolut seltenen Expertenthemen – von deren Richtigkeit ausgehen.<br />
Gilbert Whittemore ist Hochschullehrer, Miriam Boleyn-Fitzgerald ist Wissenschaftsjournalistin und war Mitglied des ACHRE.</p>
<div style="mso-element: footnote-list;">
<p><!--[if !supportFootnotes]--></p>
<hr size="1" /><!--[endif]--></p>
<div id="ftn1" style="mso-element: footnote;">
<p class="MsoFootnoteText"><a style="mso-footnote-id: ftn1;" name="_ftn1" href="#_ftnref1"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size: 9.0pt;"><span style="mso-special-character: footnote;"><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size: 9.0pt; font-family: &amp;amp;amp; mso-fareast-font-family: &amp;amp;amp; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;">[1]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size: 9.0pt; mso-ansi-language: EN-GB;" lang="EN-GB"> Jonathan D. Moreno: Undue risk: secret state experiments on humans, Routledge 2001, S. 9</span></p>
</div>
<div id="ftn2" style="mso-element: footnote;">
<p class="MsoFootnoteText"><a style="mso-footnote-id: ftn2;" name="_ftn2" href="#_ftnref2"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size: 9.0pt;"><span style="mso-special-character: footnote;"><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size: 9.0pt; font-family: &amp;amp;amp; mso-fareast-font-family: &amp;amp;amp; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;">[2]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size: 9.0pt; mso-ansi-language: EN-GB;" lang="EN-GB"> Office of The Surgeon General, U.S. Army Medical Department: Military Medical Ethics, Volume 2, 2003, S. 525</span></p>
</div>
<div id="ftn3" style="mso-element: footnote;">
<p class="MsoFootnoteText"><a style="mso-footnote-id: ftn3;" name="_ftn3" href="#_ftnref3"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size: 9.0pt;"><span style="mso-special-character: footnote;"><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size: 9.0pt; font-family: &amp;amp;amp; mso-fareast-font-family: &amp;amp;amp; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;">[3]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size: 9.0pt;"> http://en.wikipedia.org/wiki/ACHRE [Stand vom 19.01.2010]<br />
</span> -<a href="http://www.ecombase.de/PRO/member.php?u=21272">Christian Gersch 2010</a></p>
</div>
<div id="ftn4" style="mso-element: footnote;">
<p class="MsoFootnoteText"><a style="mso-footnote-id: ftn4;" name="_ftn4" href="#_ftnref4"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size: 9.0pt;"><span style="mso-special-character: footnote;"><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size: 9.0pt; font-family: &amp;amp;amp; mso-fareast-font-family: &amp;amp;amp; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;">[4]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size: 9.0pt; mso-ansi-language: EN-GB;" lang="EN-GB"> Office of The Surgeon General, U.S. Army Medical Department: Military Medical Ethics, Volume 2, 2003, S. 524 &#8211; 525</span></p>
</div>
<div id="ftn5" style="mso-element: footnote;">
<p class="MsoFootnoteText"><a style="mso-footnote-id: ftn5;" name="_ftn5" href="#_ftnref5"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="mso-special-character: footnote;"><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: &amp;amp;amp; mso-fareast-font-family: &amp;amp;amp; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;">[5]</span></span><!--[endif]--></span></span></a><span style="mso-ansi-language: EN-GB;" lang="EN-GB"> Gilbert Whittemore, </span><span style="font-size: 9.0pt; mso-ansi-language: EN-GB;" lang="EN-GB">Miriam Boleyn-Fitzgerald: America&#8217;s Overlapping Wars against Communism and Cancer in the 1950s, 7th Injecting Comatose Patients with Uranium<span style="mso-spacerun: yes;"><br />
</span>aus Jordan Goodman, Anthony McElligott, Lara Marks: Useful Bodies, Humans in the Service of Medical Science in the Twentieth Century, The Johns Hopkins University Press, 2003, S. 165 &#8211; S. 183</span><span style="mso-ansi-language: EN-GB;" lang="EN-GB"> </span></p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.christiangersch.com/medizinische-forschung-in-den-usa-im-kontext-der-atomrustung-und-industrie-handout/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Medizinische Forschung in den USA im Kontext der Atomrüstung und -industrie (Präsentation)</title>
		<link>http://www.christiangersch.com/medizinische-forschung-in-den-usa-im-kontext-der-atomrustung-und-industrie/</link>
		<comments>http://www.christiangersch.com/medizinische-forschung-in-den-usa-im-kontext-der-atomrustung-und-industrie/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 18:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschulreferate]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinethik]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentationen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.referate.christian-gersch.de/?p=50</guid>
		<description><![CDATA[Geschichte und Ethik der Medizin Präsentation bei Youtube - Handout-Text folgt -]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geschichte und Ethik der Medizin</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/F2Z_B3O297E&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/F2Z_B3O297E&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
Präsentation bei <a href="http://www.youtube.com/watch?v=F2Z_B3O297E">Youtube</a></p>
<p>- Handout-Text folgt -</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.christiangersch.com/medizinische-forschung-in-den-usa-im-kontext-der-atomrustung-und-industrie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Phramakoökonomie: Gesundheitsreform 2006 / 2007</title>
		<link>http://www.christiangersch.com/phramakookonomie-gesundheitsreform-20062007/</link>
		<comments>http://www.christiangersch.com/phramakookonomie-gesundheitsreform-20062007/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 08:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschulreferate]]></category>
		<category><![CDATA[Phramakoökonomie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.referate.christian-gersch.de/?p=17</guid>
		<description><![CDATA[Gesundheitsreform 2006/2007 Koalitionsvertrag von 2006 Reform der Krankenversicherung, um steigenden Kosten und demographischem Wandel Rechnung zu tragen Gesundheitsfond Steuerzuschüsse Pflichtversicherung für alle Bürger Leistungspauschalen statt Budgets Phramakoökonomie Krankenkassen können mit Arzneimittelherstellern Rabattverträge schließen Apotheken müssen € 2,30 statt € 2,- Rabatt pro verschreibungspflichtigem Medikament an gesetzliche Kassen geben Einführung einer Kosten-Nutzen-Bewertung für Arzneimittel durch das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Gesundheitsreform 2006/2007</span></strong></p>
<ul>
<li>Koalitionsvertrag von 2006</li>
<li>Reform der Krankenversicherung, um steigenden Kosten und demographischem Wandel Rechnung zu tragen</li>
<li>Gesundheitsfond</li>
<li>Steuerzuschüsse</li>
<li>Pflichtversicherung für alle Bürger</li>
<li>Leistungspauschalen statt Budgets</li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Phramakoökonomie</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<ul>
<li>Krankenkassen können mit Arzneimittelherstellern Rabattverträge schließen</li>
<li>Apotheken müssen € 2,30 statt € 2,- Rabatt pro verschreibungspflichtigem Medikament an gesetzliche Kassen geben</li>
<li>Einführung einer Kosten-Nutzen-Bewertung für Arzneimittel durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)</li>
<li>Das IQWiG berät den Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA). Dieser erstellt eine Arzneimittelrichlinie, die Regelungen des SGB V konkretisiert.</li>
<li>Einführung des Erfordernisses einer Zweitmeinung für die Verordnung von speziellen, hochinnovativen Arzneimitteln (§ 73d SGB V)</li>
<li>Zur Ärztin oder zum Arzt für besondere Arzneimitteltherapien kann bestimmt werden, wer die in der Richtlinie genannten Qualifikationen erworben und seine Beziehungen zur pharmazeutischen Industrie offengelegt hat.</li>
<li>Derzeit: PAH: Ambrisentan, Bosentan, Iloprost zur Inhalation, Sildenafil, Sitaxentan und Treprostinil. Ca: Bevacizumab, Sorafenib, Sunitinib und Temsirolismus sowie Cetuximab und Panitumumab.</li>
</ul>
<p>Quellen: http://www.g-ba.de/institution/themenschwerpunkte/arzneimittel/richtlinie, http://www.medizin-online.de/cda/DisplayContent.do;jsessionid=15C043D79D5BEA4B3BB6202B1F97D5CD?cid=293832&amp;fid=274513, http://www.mdk-niedersachsen.de/mdk/news/news_Gemeinsamer-Bundesausschuss-Zweitmeinung-Arzneimittel.htm</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.christiangersch.com/phramakookonomie-gesundheitsreform-20062007/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Phramakoökonomie: FDA</title>
		<link>http://www.christiangersch.com/phramakookonomie-fda/</link>
		<comments>http://www.christiangersch.com/phramakookonomie-fda/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 09:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschulreferate]]></category>
		<category><![CDATA[Phramakoökonomie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.referate.christian-gersch.de/?p=14</guid>
		<description><![CDATA[FDA US-Bundesbehörde, 1906 gegründet lässt Arzneimittel zu, überwacht Sicherheit von in Umlauf befindlichen Lebensmitteln, Tabakstoffen, Arzeimitteln, Medizinprodukten, Impfstoffen, Blutprodukten, Röntgengeräten sowie Kosmetika. Zulassung von Medikamenten Drug Evaluation and Research (CDER) Zulassung möglich als New Drug, Generic Drug oder OTC. Zulassungs-verfahren wird durch den Hersteller bezahlt. Clinical Trail wird vom Hersteller durchgeführt und dem CDER eingereicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline;">FDA</span></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<ul>
<li>US-Bundesbehörde, 1906 gegründet</li>
<li>lässt Arzneimittel zu, überwacht Sicherheit von in Umlauf befindlichen Lebensmitteln, Tabakstoffen, Arzeimitteln, Medizinprodukten, Impfstoffen, Blutprodukten, Röntgengeräten sowie Kosmetika.</li>
</ul>
<p><strong>Zulassung von Medikamenten</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<ul>
<li>Drug Evaluation and Research (CDER)</li>
<li> Zulassung möglich als New Drug, Generic Drug oder OTC. Zulassungs-verfahren wird durch den Hersteller bezahlt.</li>
<li> Clinical Trail wird vom Hersteller durchgeführt und dem CDER eingereicht</li>
<li> 13 eigene Labors für eigene Tests. Das CDER prüft darin Teilaspekte der Arzneimittelsicherheit im Rahmen eines Zulassungsverfahres.</li>
</ul>
<p><strong>Pharmakoökonomie</strong></p>
<ul>
<li>Die FDA ließ bereits in den 60er Jahren die Effektivität von Medikamenten prüfen.</li>
<li> Bis 1984 hatte sie im “Drug Efficacy Study Implementation“ (DESI) Programm 3443 Medikamente bewertet als<br />
- 2225x effektiv wirksam<br />
- 1051x unwirksam<br />
- 167x Bewertung ausstehend.</li>
<li> Die FDA bietet ein beschleunigtes Zulassungsverfahren für Generika an, falls diese günstiger als das Originalpräparat sind.</li>
</ul>
<p>Quellen: http://en.wikipedia.org/wiki/Food_and_Drug_Administration_United_States, http://www.fda.gov/, http://en.wikipedia.org/wiki/Drug_Efficacy_Study_Implementation</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.christiangersch.com/phramakookonomie-fda/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Organkrankheiten mit psychosozialer Komponente</title>
		<link>http://www.christiangersch.com/organkrankheiten-mit-psychosozialer-komponente/</link>
		<comments>http://www.christiangersch.com/organkrankheiten-mit-psychosozialer-komponente/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 15:16:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschulreferate]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.christian-gersch.de/?p=3</guid>
		<description><![CDATA[Christian Gersch, 01.07.09 Bereitstellungserkrankungen (Thure von Uexküll, 1908 &#8211; 2004), sind organische Erkrankungen, an deren Genese vegetative Bereitstellungsreaktionen, wie Fluch oder Agression (u.a. Katecholaminwirkung) beteiligt sind. Diese basieren in der Regel auf einer ständig bestehenden, auch unterschwelligen Angst. Diese Erkrankungen wurden auch als Psychosomatosen bezeichnet (Franz Alexander, 1891–1964). Alexander prägte auch 1950 den Begriff der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:TrackMoves /> <w:TrackFormatting /> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:DoNotPromoteQF /> <w:LidThemeOther>DE</w:LidThemeOther> <w:LidThemeAsian>X-NONE</w:LidThemeAsian> <w:LidThemeComplexScript>X-NONE</w:LidThemeComplexScript> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> <w:SplitPgBreakAndParaMark /> <w:DontVertAlignCellWithSp /> <w:DontBreakConstrainedForcedTables /> <w:DontVertAlignInTxbx /> <w:Word11KerningPairs /> <w:CachedColBalance /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> <m:mathPr> <m:mathFont m:val="Cambria Math" /> <m:brkBin m:val="before" /> <m:brkBinSub m:val="&#45;-" /> <m:smallFrac m:val="off" /> <m:dispDef /> <m:lMargin m:val="0" /> <m:rMargin m:val="0" /> <m:defJc m:val="centerGroup" /> <m:wrapIndent m:val="1440" /> <m:intLim m:val="subSup" /> <m:naryLim m:val="undOvr" /> </m:mathPr></w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" DefUnhideWhenUsed="true"   DefSemiHidden="true" DefQFormat="false" DefPriority="99"   LatentStyleCount="267"> <w:LsdException Locked="false" Priority="0" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Normal" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="heading 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 7" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 8" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 9" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 7" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 8" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 9" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="35" QFormat="true" Name="caption" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="10" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Title" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="1" Name="Default Paragraph Font" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="11" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Subtitle" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="22" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Strong" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="20" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Emphasis" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="59" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Table Grid" /> <w:LsdException Locked="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Placeholder Text" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="1" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="No Spacing" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="60" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Shading" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="61" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light List" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="62" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Grid" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="63" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="64" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="65" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="66" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="67" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="68" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="69" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="70" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Dark List" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="71" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Shading" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="72" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful List" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="73" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Grid" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="60" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Shading Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="61" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light List Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="62" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Grid Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="63" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 1 Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="64" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 2 Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="65" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 1 Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Revision" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="34" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="List Paragraph" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="29" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Quote" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="30" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Intense Quote" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="66" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 2 Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="67" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 1 Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="68" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 2 Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="69" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 3 Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="70" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Dark List Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="71" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Shading Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="72" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful List Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="73" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Grid Accent 1" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="60" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Shading Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="61" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light List Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="62" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Grid Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="63" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 1 Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="64" SemiHi<br />
dden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 2 Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="65" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 1 Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="66" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 2 Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="67" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 1 Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="68" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 2 Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="69" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 3 Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="70" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Dark List Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="71" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Shading Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="72" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful List Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="73" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Grid Accent 2" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="60" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Shading Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="61" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light List Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="62" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Grid Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="63" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 1 Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="64" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 2 Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="65" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 1 Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="66" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 2 Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="67" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 1 Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="68" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 2 Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="69" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 3 Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="70" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Dark List Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="71" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Shading Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="72" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful List Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="73" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Grid Accent 3" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="60" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Shading Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="61" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light List Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="62" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Grid Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="63" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 1 Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="64" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 2 Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="65" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 1 Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="66" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 2 Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="67" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 1 Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="68" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 2 Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="69" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 3 Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="70" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Dark List Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="71" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Shading Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="72" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful List Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="73" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Grid Accent 4" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="60" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Shading Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="61" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light List Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="62" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Grid Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="63" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 1 Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="64" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 2 Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="65" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 1 Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="66" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 2 Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="67" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 1 Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="68" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 2 Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="69" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 3 Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="70" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Dark List Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="71" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Shading Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="72" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful List Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="73" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Grid Accent 5" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="60" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Shading Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="61" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light List Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="62" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Light Grid Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="63" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 1 Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="64" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 2 Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="65" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 1 Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="66" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 2 Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="67" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 1 Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="68" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 2 Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="69" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 3 Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="70" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Dark List Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="71" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Shading Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="72" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful List Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="73" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Grid Accent 6" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="19" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Subtle Emphasis<br />
" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="21" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Intense Emphasis" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="31" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Subtle Reference" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="32" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Intense Reference" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="33" SemiHidden="false"    UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Book Title" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="37" Name="Bibliography" /> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" QFormat="true" Name="TOC Heading" /> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--> <!--[if gte mso 10]></p>
<p><mce:style><!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman","serif";} --></p>
<p><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><strong> </strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt;">Christian Gersch, 01.07.09</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11pt;">Bereitstellungserkrankungen (Thure von Uexküll, 1908 &#8211; 2004), sind organische Erkrankungen, an deren Genese vegetative Bereitstellungsreaktionen, wie Fluch oder Agression (u.a. Katecholaminwirkung) beteiligt sind. Diese basieren in der Regel auf einer ständig bestehenden, auch unterschwelligen Angst. Diese Erkrankungen wurden auch als Psychosomatosen bezeichnet (Franz Alexander, 1891–1964). Alexander prägte auch 1950 den Begriff der „<strong>Holy Seven</strong>“, der sieben klassische psychosomatische Erkrankungen zusammenfasst.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 53.25pt; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-size: 11pt;"><span>-<span style="font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;"> </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-size: 11pt;">Ulcus pepticum</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 53.25pt; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-size: 11pt;"><span>-<span style="font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;"> </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-size: 11pt;">Colitis ulcerosa</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 53.25pt; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-size: 11pt;"><span>-<span style="font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;"> </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-size: 11pt;">Asthma bronchiale</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 53.25pt; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-size: 11pt;"><span>-<span style="font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;"> </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-size: 11pt;">Essentielle Hypertonie</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 53.25pt; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-size: 11pt;"><span>-<span style="font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;"> </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-size: 11pt;">Neurodermitis</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 53.25pt; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-size: 11pt;"><span>-<span style="font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;"> </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-size: 11pt;">Hyperthyreose</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 53.25pt; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-size: 11pt;"><span>-<span style="font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;"> </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-size: 11pt;">Rheumatoide Arthritis</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11pt;">Alexander Spezifitätstheorie besagt, dass sich bestimmt geartete psychische Konflikte in einer bestimmten Erkrankung niederschlagen. Ähnlich wie Weinen eine Reaktion auf Trauer sei, so sei Asthma ein unterdrückter Ruf nach der helfenden Mutter. Eine solch geartete Reaktion setze aber eine Disposition voraus. Diese Theorien werden heute nicht als allgemeingültig angesehen, auch wenn Patienten Übereinstimmungen erkennen lassen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11pt;">Durch die fortgeschrittene Bildgebung, immunbiologische Nachweisverfahren und Psychoimmunologie lassen sich heute aber eindeutig psychische Einflüsse auf Erkrankungen nachweisen. Generell lässt sich formulieren, dass psychische Faktoren Einfluss auf körperliche Funktionen haben, und dass insbesondere Dauerstress (disstress) und ein belastendes Ereignis (life event), das nicht ausreichend verarbeitet wurde, bei fehlender psychischer Kompensationsmöglichkeit Einfluss auf ein vulnerabeles Organsystem nehmen können.</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 11pt;">Ulcus pepticum</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11pt;">Ein Ulcus pepticum kann laut ICD 10 in ein Magengeschwür und ein Duodealgeschwür unterteilt werden. Es bezeichnet einen Defekt in der jeweiligen Organschleimhaut und der darunter liegenden Schichten bis zur Serosa. Symptomatisch imponiert es mit krampfartigen, epigastrigischen Schmerzen. Patienten leiden unter Völlegefühl, Sodbrennen, Aufstoßen und Unverträglichkeit bestimmter Getränke und Speisen. Es besteht eine genetisch Prädisposition (Blutgruppe 0 und HLA-B5) bei einer Prävalenz von 1,5%. Einer Ulklusentwicklung liegt eine Störung im Gleichgewicht zwischen aggressiven und defensiven Faktoren zu Grunde. Neben Nikotin und Coffein oder NSAR nimmt auch die seelische Belastung Einfluss auf die Sekretion der Magensäure (bes. Angst und aufgestaute Agression). So kam es beispielsweise nach dem Erdbeben von 1995 in Japan zu einem dramatischen Anstieg peptischer Ulzera, der wahrscheinlich durch den höheren disstress in der betroffenen Bevölkerung bedingt war. Allerdings kann der Keim Helicobacter pylori bei 70-95% der Patienten nachgewiesen werden, der als Ulcus-auslösend gilt, obwohl anzumerken ist, dass bei einem geschwächten Immumstatus – auf den ein psychischer Einfluss besteht -<span> </span>es gehäuft zur Infektion kommt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 11pt;">Colitis Ulcerosa</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11pt;">Es handelt sich um eine chronisch entzündliche Darmerkrankung, sie verläuft schubweise und betrifft die oberflächliche Dickdarmschleimhaut. Patienten leiden bis zu 30x am Tag an blutig-schleimigen Durchfällen, hinzu kommen oft krampfartige Schmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und Fieber. Die Prävalenz beträgt 0,4‰. Eine multifaktorielle Pathogenese ist anzunehmen, die neben Umwelteinflüsse, bestimmten Mikroorganismen, genetischen Besonderheiten, einer fehlgesteuerten autoimmunologischen Reaktion auch psychische Faktoren beinhaltet. Letztgenannte haben nach aktueller Auffassung aber keinen größeren Stellenwert als bei anderen Erkrankungen auch. Psychosoziale Einflüsse können allerdings auf die Vulnerabilität für eine chronisch entzündliche Darmerkrankungen (u.a. auch M. Crohn) einwirken, insbesondere da Stress einen Einfluss auf die segmentale Kolonmotilität hat. Einige Colitis ulcerosa Patienten zeigen eine sozial angepasste, konfliktvermeidende Persönlichkeit mit zwanghaften Zügen (Gewissenhaftigkeit, Ordnungsliebe)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 11pt;">Asthma bronchiale</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11pt;">Die zeitwelige Bronchokonstriktion führt beim Asthma bronchiale zur Atemnot, ausgelöst durch eine Hyperaktivität der Schleimhaut der Atemwege. Diese ist typischerweise chronisch entzündet und reagiert auf Allergene, Temperatur, Infekte, Analgetika (ASS) und körperliche Anstrengung. 5-10% der Bevölkerung sind betroffen. Psychiatrische Erkrankungen kommen bei Asthmapatienten häufiger als in der Allgemeinbevölkerung vor, diese sind aber vermehrt auf familiäre Probleme oder interindividuelle Konflikte zurückzuführen, wobei nicht klar ist, ob diese nicht durch die Erkrankung des meist pädiatrischen Patienten selbst ausgelöst werden. Besonders eine Asthmaschulung ist wichtig, damit Patient und Eltern korrekt mit der Erkrankung umgehen können. Bei einem Asthmaanfall hat die psychische Erregung des Patienten häufig einen Einfluss auf die Dauer des Bronchospasmus.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 11pt;">Essentielle Hypertonie</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11pt;">Eine Hypertonie besteht bei dauernde Erhöhung des systolischen Blutdrucks &gt; 140 mmHg und einem diastolischen Wert von &gt; 90 mmHg. Sind auslösende Erkrankungen bekannt, spricht man von sekundärer Hypertonie, ansonsten, wenn kein definitiver Auslöser gefunden werden kann, von primärer, essentieller Hypertonie (95%). Die Lebenszeitprävalenz beträgt 20%. Einflussgrößen sind genetische Faktoren, renale Mechanismen (RAAS), Adipositas, Alkohol sowie die gesteigerte sympatische Aktivität unter Stress. Alexander beschreibt den Hypertoniker als mit einer intensiven Auseinandersetzung mit agressiven, feindseligen Gefühlen beschäftigt. Aus Furcht, die Zuneigung anderer zu verlieren, versuchten die Patienten, ihre Gefühle zu kontrollieren, was zu inneren Spannungszustände führe. Dies äußere sich in einem gesteigerten vegetativen Gefäßtonus.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 11pt;">Neurodermitis</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11pt;">Die Neurodermitis ist eine atopische Entzündung der Haut, Prävalenz 3%. Symptome sind Pruritus, Rötung, Schuppung, Nässen und Krustenbildung der betroffenen Hautstellen. Der Juckreiz lässt sich bei vielen Patienten durch disstress auslösen. Aufgrund der eingeschränkten Lebensqualität sind Depressionen und Angststörungen häufige Koborbiditäten. Patienten haben oft Schwierigkeiten mit dem Coping, Mütter der pädiatrischen Patienten fühlen sich oft hilflos. Kratztagebücher helfen, psychische Einflussfaktoren auf den Juckreiz zu identifizieren. Prävalenz: 5-10% der Kinder, 1-3% der Erwachsenen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 11pt;">Hyperthyreose</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11pt;">Die Überfunktion der Schilddrüse äußert sich in einem systemisch durch das T3 bedingte gesteigerte Stresslevel. Als psychische Komplikationen (psychoaktivierende Eigenschaften) werden Unruhe, Depression, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen genannt. Es wird diskutiert, ob seelische Auffälligkeiten durch eine Hyperthyreose bedingt werden, ob diese selbst aus ihnen hervor geht (life event), oder ob beide auf den gleichen genetischen Anlagen fußen. Prävalenz 1-6%.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 11pt;">Rheumatoide Arthritis</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11pt;">Chronische, autoimmune Entzündung der Gelenke. Patienten werden oft als aufopferungsvoll beschrieben, mit Agressionen könnten sie schwer offen umgehen, sie seien genügsam. Life events werden als Genese diskutiert. Schmerzen durch die rheumatoide Arthritis werden teils als entlastend empfunden. Das Coping beeinflusst den Verlauf der Erkrankung. Passives Verhalten verschlechtert den Verlauf. BSG, Rheumafaktor und Griffstärke lassen sich nachweislich unter Psychotherapie verbessern. Prävanlenz 0,5% &#8211; 1%.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 9pt;">Quellen: </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: 9pt;">http://www.medizin-im-text.de/blog/?p=265</span></span><span style="font-size: 9pt;">, <span style="text-decoration: underline;">http://www.medizin-im-text.de/blog/?p=6</span>, Hänel, Enders, Davis, Psychosomatik und Psychotherapie, Urban und Fischer 2008,</span> <span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: 9pt;">http://de.wikipedia.org/wiki/Thure_von_Uexküll</span></span><span style="font-size: 9pt;">, Schwarze, <span>Psychische Auffälligkeiten bei Hyperthyreose, Untersuchungen zu seelischen Phänomenen bei Patienten mit</span> Schilddrüsenüberfunktion und anderen Patienten, einer allgemeinmedizinischen Praxis</span><span style="font-size: 9pt;">, 2003,</span> <span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: 9pt;">http://www.medizin-im-text.de/blog/?p=68</span></span><span style="font-size: 9pt;">, <span style="text-decoration: underline;">http://de.wikipedia.org/wiki/Rheumatoide_Arthritis, </span></span><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: 10pt;">http://de.wikipedia.org/wiki/Neurodermitis</span></span><span style="font-size: 10pt;">; Hofmann, Hochapfel, Neurologische Störungen und Psychosomatische Medizin, Schattauer 2004.<span style="text-decoration: underline;"> </span></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.christiangersch.com/organkrankheiten-mit-psychosozialer-komponente/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

