Gentherapie

Gendefekte können schwere Krankheiten auslösen, für die es derzeit keine wirksamen Medikamente gibt. Ein solcher Fehler wäre jedoch einfach zu beheben, indem man dem Körper das oft fehlende Protein zugänglich macht. Leider lassen sich bestimmte Enzyme schlecht in Medikamente packen bzw. verträgt nicht jeder diese. An diesem Punkt setzt die Gentherapie an.

Es gibt zwei Arten der Gentherapie: Die somatische Gentherapie behebt den Gendefekt ausschließlich in Körperzellen. Somit wird der Fehler zwar beim Patienten behoben, doch dessen Nachkommen werden ihn wieder tragen. Bei der Keimbahntherapie werden die Ei-/ Samenzellen und die Keimzellen behandelt, so dass der Nachwuchs andere Eigenschaften erhält. Dieses Verfahren ist jedoch in Deutschland wegen des Embryonenschutzgesetzes verboten.

BSE

Was ist eigentlich „BSE“?
* Die Abkürzung BSE steht für bovine spongiforme Enzephalopathie (= schwammartige Hirnerkrankung bei Rindern)
* Sie äußert sich anfangs durch Verhaltensstörungen
* Agressivität
* Einknicken
* Torkeln
* Nervenzellen im Gehirn sterben ab („Lochbildung“)
* Es kommt zu Störtungen der Hirntätigkeit
* BSE führt beim Rind nach ca. 6 Monaten zum Tod
* BSE stammt ursprünglich von Schafen und wurde über in Futter verarbeitetem Tiermehl übertragen